Iso Geschichte: Renzo Rivolta (1908 – 1966) stammte aus einer Industriellen-Familie welche sich mit der Firma Isothermos durch die Produktion von Kühlanlagen einen Namen gemacht hatte. In den 50er Jahren stellte Renzo Rivolta dann die Produktion um und fertigte Roller (z.B. Scooter Iso), Motorräder (z.B. Isomto) und Nutzfahrzeuge (z.B. Isocarro). Mit diesen Fahrzeugen war Iso ziemlich erfolgreich, doch der grosse Wurf gelang 1953 mit dem 2-sitzigen Kleinstwagen Isetta. Mitte der 50er Jahre vergab Iso die Lizenzen zum Bau der Isetta an andere Firmen. Daraus entstand auch die erfolgreichste aller Isettas – die BMW Isetta welche mehr als 130'000 mal verkauft wurde.
Durch die Vergabe der Isetta-Lizenzen besaß Renzo Rivolta nun die nötigen Finanzmittel um sich den Jugendtraum vom eigenen Gran Turismo Wagen zu erfüllen. 1960 begann er mit der Entwicklung des Iso Rivolta 300. Um sich den Traum der eigenen, sportlichen Limousine zu erfüllen, besorgte sich Renzo Rivolta mit Bizzarrini, dem Designer Giugiaro und dem Karosseriebauer Bertone namhafte Unterstützung. Giotto Bizzarrini, der Ingenieur aus Genua, spielte vor seinem Engagement bei Rivolta eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Ferrari 250 GTO beteiligt. Mit dieser kompetenten Unterstützung gelang Iso 1961 mit dem Iso Rivolta 300 der Einstieg in die Klasse der gehobenen Sportwagen. Wie bei den Marken De Tomaso und Bizzarrini wurden beim Iso Rivolta und den nachfolgenden Modellen potente Motoren aus Übersee eingesetzt. 1966 verstarb Renzo Rivolta im Alter von 58 Jahren. Darauf hin übernahm sein Sohn Pierro die Leitung der Firma und unter seiner Führung entstanden der Iso Fidia, der Iso Grifo 7 Litri und der Iso Lele. Doch die Firma geriet in grosse finanzielle Schwierigkeiten und musste 1974 aufgelöst werden. Die Enkelin von Renzo Rivolta ist mit Andrea Zagato, dem heutigen Leiter des bekannten Karosseriebauunternehmen Zagato verheiratet. |