Lancia Rennsport: Nebst diesen technischen Innovationen im Karosseriebau sind vor allem beachtliche Erfolge im Rennsport verantwortlich für den grossen Namen von Lancia. In den 50er Jahren startete Lancia mit Fahrern wie Alberto Ascari und Juan Manuel Fangio erfolgreich in der Formel 1. Doch das Engagement in der Formel 1 wurde 1955 aufgegeben, nachdem Alberto Ascari mit dem Lancia D50 in Monza tödlich verunfallte. Die vorhandenen Wagen wurde damals an die Scuderia Ferrari verschenkt, welche dann mit dem modifizierten D50 1956 die Weltmeisterschaft gewannen. Die ganz grosse Zeit im Rennsport kam für Lancia in den 70er Jahren mit dem Rallyesport. Allein die Rallye Monte Carlo wurde bereits mehr als zehnmal mit einem Lancia gewonnen. Aufgrund dieser Erfolge stellte Lancia 1975 den Lancia Beta Monte Carlo vor. Weiter bekannte Rallyefahrzeuge von Lancia sind der Lancia Fulvia und der Lancia Stratos (Markenweltmeister von 1974 – 1977). Der erfolgreichste aller Rallyewagen überhaupt ist aber der Lancia Delta. Mit ihm konnte sechsmal hintereinander die Rallyeweltmeisterschaft gewonnen werden – ein bis heute einmaliger Rekord. |