Hinter Maserati stehen die 5 Gebrüder Maserati, von denen besonders die Rennfahrer Carlo und Alfieri bekannt sind. Die Anfänge der Firma Maserati sind ziemlich verworren und es ist nicht ganz klar, seit wann die Firma besteht. Jedoch ist klar, dass sich die Brüder Maserati vor dem 2. Weltkrieg auf den Rennsport konzentrierten und erst 1946 mit der Produktion von straßentauglichen Fahrzeugen begannen. Das erste Serienfahrzeug war der Maserati A6. Dem Maserati A6 sollten noch viele faszinierende und erfolgreiche Sportwagen wie der Maserati Sebring, der Mistral oder auch der Ghibli folgen.
1947 gründeten 3 der Maserati Brüder eine neue Firma mit dem Namen OSCA, welche sich auf den Bau von Rennwagen spezialisierte. Unter anderen fuhr auch Alejandro de Tomaso auf OSCA Rennwagen rennen. Doch trotz der zum Teil auch wirtschaftlich erfolgreichen Modelle geriet Maserati immer wieder in schwierigen Zeiten und es wechselten sich mehrmals die Besitzer. 1975 kauft Alejandro De Tomaso Maserati von Citroen und es beginnt die große Ära der Maserati Biturbos. Nach einem Schlaganfall von De Tomaso übernimmt 1992 Fiat die Aktienmehrheit an Maserati.
Im Rennsport war Maserati äußerst erfolgreich. Beispielsweise gewann Maserati 1926 die Targa Florio in der 1,5 Liter Klasse und 1939/1940 die 500 Meilen von Indianapolis. Besonders in den 50er Jahren war Maserati dann in der neu gegründeten Formel 1 Weltmeisterschaft sehr erfolgreich und 1957 wurde Juan Manuel Fangio auf einem Maserati 250 F gar Weltmeister. Daraufhin war man noch lange in der Königsklasse aktiv und konnte bis in die späten 60er Jahre noch Siege einfahren. Der letzte Erfolg eines Maseratis (damals Cooper-Maserati) in der Formel 1 datiert aus dem Jahre 1967. |