Die Streckenführung war jeweils eine sehr harte Prüfung für Mensch und Auto und variierte häufig. Die zeitweise bis zu knapp 150 km einer Runde enthielten Geraden auf denen die 300 km/h überschritten wurden und gleichzeitig wieder engste Serpentinen, bei denen höchste Bremskunst und Straßenhaftung gefragt waren. Bekannte Streckenvarianten waren die "Grande Madonie" und die "Piccola Madonie". Die "Piccola Madonie" war die Streckenvariante die am häufigsten gefahren wurde. Sie hatte rund 72km und wurde meist 10 Mal gefahren. Gestartet wurde jeweils in Cerda, von wo aus es im Gegenuhrzeigersinn über Caltavuturo und Collesano aus über 600m hoch gelegen Bergstraßen hinab auf Meereshöhe ging. Dann rasten die Piloten mit ihren Wagen auf der langen Geraden „Buonfornello“, die mit über 6km länger als die längste Gerade in Le Mans war, am Meer entlang. |